Neukölln: Erneut Schüsse auf Café in der Silbersteinstraße
Inhalt (5 Abschnitte)
In Neukölln haben Unbekannte am Freitag, 16. Oktober 2026, gegen 5.40 Uhr aus einem Auto auf ein geschlossenes Café in der Silbersteinstraße geschossen. Im Schaufenster fanden Einsatzkräfte Einschusslöcher, verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen führt die BAO Ferrum des Landeskriminalamts, eine Sondereinheit gegen Waffengewalt.
Zum zweiten Mal in diesem Jahr ist in Neukölln auf ein Café geschossen worden, diesmal in der Silbersteinstraße. Nach Angaben der Polizei Berlin fielen die Schüsse am frühen Freitagmorgen, 16. Oktober 2026, gegen 5.40 Uhr. Zeugenaussagen zufolge wurden sie aus einem Pkw auf das geschlossene Lokal abgegeben.
Was ist über die Schüsse in der Silbersteinstraße bekannt?
Alarmierte Einsatzkräfte stellten Einschusslöcher im Schaufenster des Cafés fest. Weil das Lokal geschlossen war, wurde niemand verletzt. Zu Tatverdächtigen, Motiv und Zusammenhängen macht die Polizei keine Angaben. Spekulationen darüber verbieten sich deshalb.
Wer ermittelt in dem Fall?
Die Ermittlungen hat die BAO Ferrum des Landeskriminalamts übernommen, eine Sondereinheit gegen zunehmende Waffengewalt in der Stadt. Sie war bereits im Frühjahr 2026 an einem ähnlichen Fall beteiligt: In der Nacht auf den 29. März 2026 fielen zwei Schüsse auf ein Café in der Hermannstraße, die Projektile durchschlugen die Scheibe, mehrere Gäste hielten sich im Lokal auf. Auch damals blieb es bei Sachschaden. Die Staatsanwaltschaft hatte zusätzlich die Ermittlungsgruppe „Telum“ eingerichtet, wie die Berliner Zeitung berichtete.
| Datum | Ort | Folgen |
|---|---|---|
| Hermannstraße | zwei Schüsse durch die Scheibe, niemand verletzt | |
| Silbersteinstraße | Einschusslöcher im Schaufenster, niemand verletzt |
Ob die beiden Taten zusammenhängen, ist nicht bekannt. Die Polizei hat dazu nichts mitgeteilt.
BerlinEcho-Einordnung
- Beide Taten richteten sich gegen Gebäude, nicht gegen Menschen. Das Risiko für Passanten und Anwohner war dennoch real.
- Ein Zusammenhang der Fälle ist nicht belegt. Schutzgeld oder Bandenstreit als Hintergrund bleiben Vermutungen.
Wie geht es weiter?
Die Ermittlungen laufen. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen, ebenso die Internetwache der Polizei Berlin. Wegen Wartungsarbeiten im Landesnetz ist die Internetwache vom 16. Oktober, 18 Uhr, bis 19. Oktober 2026, 6 Uhr, nicht erreichbar. Mehr zur Lage in Neukölln und zur Kriminalität in Berlin findest du in den Ressorts.
Bei akuter Gefahr und verdächtigen Beobachtungen gilt der Notruf 110.
Quellen
Maik Möhring
Verantwortlicher & Chefredakteur
Moin, ich bin Maik – Gründer von BerlinEcho und verantwortlicher Redakteur. Ich baue seit Jahren digitale Medien auf, die ich wirklich für notwendig halte: unabhängig, ohne Konzernlogik im Rücken, mit echten Menschen dahinter. Berlin fasziniert mich als Stadt …
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