Vollsperrung Paracelsus-Bad: Kreuzung vom 19. bis 23. Oktober dicht
Inhalt (5 Abschnitte)
Die Kreuzung Roedernallee, Teichstraße und Lindauer Allee am U-Bahnhof Paracelsus-Bad in Reinickendorf ist von Montag, 19. Oktober 2026, 7 Uhr, bis voraussichtlich Freitagnachmittag, 23. Oktober, für Autos komplett gesperrt. BVG-Busse, Fußgänger und Radfahrende kommen weiter durch. Anlass ist ein Umbau nach auffälligen Unfällen mit neuer Ampeltechnik.
Wer in der ersten Herbstferienwoche mit dem Auto durch Reinickendorf will, muss um die Kreuzung am Paracelsus-Bad herum. Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt hat die Arbeiten für Montag, 19. Oktober 2026, angekündigt. Die Sperrung beginnt um 7 Uhr und soll nach Angaben der Verwaltung vom 14. Oktober bis zum Nachmittag des 23. Oktober dauern. Umleitungen werden ausgeschildert.
- Ort: Roedernallee / Teichstraße / Lindauer Allee, U-Bahnhof Paracelsus-Bad, Bezirk Reinickendorf
- Zeit: , 7 Uhr, bis voraussichtlich , Nachmittag
- Gesperrt für: den Kfz-Verkehr, durchgehend rund um die Uhr
- Offen: BVG-Busse, Gehwege, Radverkehr
Wer kommt während der Vollsperrung noch durch die Kreuzung?
Gesperrt ist die Kreuzung nur für Fahrzeuge mit Motor, außer für den Linienbusverkehr. Die BVG fährt nach Angaben der Senatsverwaltung während der gesamten Bauzeit ohne Einschränkung über die Kreuzung. Fußgänger nutzen die Gehwege wie sonst, Radfahrende dürfen den Kreuzungsbereich ebenfalls durchfahren.
| Verkehrsart | Während der Sperrung |
|---|---|
| Auto, Lieferwagen, Motorrad | gesperrt, weiträumig umfahren |
| BVG-Busse | fahren ohne Einschränkung |
| Radverkehr | Durchfahrt möglich |
| Fußverkehr | Gehwege bleiben offen |
Wer abends mit der U-Bahn unterwegs ist, hat in derselben Woche noch eine zweite Baustelle vor der Tür: Auf der U8 ersetzen bis zum 22. Oktober nachts Busse die Bahn zwischen Paracelsus-Bad und Gesundbrunnen. Die Einzelheiten stehen in unserem Bericht zur U8-Nachtsperrung am Paracelsus-Bad.
Was ändert sich für Radfahrende an der Kreuzung?
An allen Zufahrten führt die Senatsverwaltung das indirekte Linksabbiegen für den Radverkehr ein. Wer nach links will, fährt zunächst geradeaus über die Kreuzung und wartet im markierten Aufstellbereich. Sobald die Fahrradampel Grün zeigt, geht es in einer eigenen Ampelphase links weiter. Damit sollen Konflikte mit abbiegenden Autos vermieden werden, die an dieser Kreuzung zu einem auffälligen Unfallgeschehen geführt hatten. Wie viele Unfälle es waren, nennt die Verwaltung nicht.
Zusätzlich verändern sich die Fahrstreifen. Beschlossen hat die Maßnahmen die Verkehrsunfallkommission, die an Unfallschwerpunkten über bauliche Änderungen entscheidet.
Welche neue Technik bekommt die Ampelanlage?
Die rund 20 Jahre alte Ampelanlage wird technisch erneuert: Steuergerät und sämtliche Signalgeber werden durch moderne Komponenten ersetzt. Neu sind akustische Signalgeber für blinde und sehbehinderte Menschen. Erstmals bekommt die Anlage außerdem eine Funkeinheit, mit der sich BVG-Busse an der Ampel anmelden und bevorzugt freie Fahrt erhalten.
Ebenfalls zum ersten Mal werden Video- und Wärmebildkameras installiert. Sie erfassen den Auto- und Radverkehr an mehreren Stellen und sollen die Steuerung des Verkehrsflusses verbessern. Umgesetzt wird der Umbau von der GB infraSignal GmbH im Auftrag der Senatsverwaltung. Die Landesgesellschaft, seit Anfang 2023 eine Tochter der Grün Berlin GmbH, betreut nach eigenen Angaben rund 2.160 Berliner Ampelanlagen.
Wie geht es nach dem 23. Oktober weiter?
Die Verwaltung rechnet damit, dass die Kreuzung am Freitag, 23. Oktober 2026, im Lauf des Nachmittags wieder für alle freigegeben wird. Es bleibt allerdings bei einer Prognose: Verzögern sich die Arbeiten, verlängert sich die Sperrung. Die Herbstferien hat die Verwaltung bewusst gewählt, weil dann weniger Verkehr unterwegs ist. Autofahrer sollten den Bereich in dieser Zeit weiträumig umfahren und etwas mehr Zeit einplanen. Weitere Berichte zu Sperrungen und Baustellen findest du im Ressort Verkehr und im Bezirk Reinickendorf.
Quellen
Hannes Nagel
Redakteur Wirtschaft & Verkehr
Ich bin Hannes, und ich schreibe bei BerlinEcho über Wirtschaft und Verkehr – zwei Themen, die in Berlin enger zusammenhängen, als man denkt. Wer in einer Stadt wohnt, in der die BVG täglich ausläuft und gleichzeitig das teuerste …
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