1. FC Union Berlin 📅 27. März 2026 ⏱ 6 Min. 👁 41 Aufrufe

Stadionausbau Alte Försterei: Pläne, Kapazität & Baubeginn 2026

Der Stadionausbau Alte Försterei in Berlin-Köpenick bringt 40.500 Plätze. Alle Fakten zu Baubeginn, Verkehrskonzept und Kapazität im Überblick. →

Der Stadionausbau Alte Försterei in Berlin-Köpenick ist das derzeit ehrgeizigste Infrastrukturprojekt des 1. FC Union Berlin. Nach jahrelangen Diskussionen um Lärmschutz und Anreiseverkehr hat der Berliner Senat den Weg für die Erweiterung endgültig freigemacht. Ich verfolge die stadtpolitischen Entwicklungen und Infrastrukturprojekte im Südosten Berlins seit den ersten Entwürfen – dieses Bauvorhaben wird nicht nur den Verein, sondern den gesamten Bezirk rund um die Wuhlheide nachhaltig verändern.

Kurz zusammengefasst: Der Stadionausbau Alte Försterei erhöht die Zuschauerkapazität von derzeit gut 22.000 auf künftig 40.500 Plätze. Der Fokus liegt dabei auf dem Erhalt der Fankultur mit geplanten 32.000 Stehplätzen. Der Baubeginn ist für Ende 2026 angesetzt, ein verbindliches Verkehrskonzept wurde vom Berliner Senat bereits bewilligt.
📋 Das Wichtigste in Kürze
  • Kapazität steigt von exakt 22.012 auf 40.500 Plätze.
  • Rund 32.000 Stehplätze machen das Stadion zur größten Stehplatz-Arena Europas.
  • Baubeginn ist nach aktuellem Stand für das vierte Quartal 2026 terminiert.
  • Während der Bauphase 2026/2027 trägt Union seine Heimspiele im Olympiastadion aus.
  • Einigung mit dem Senat: Verkehrskonzept basiert auf dem Ausbau des S-Bahnhofs Köpenick.
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Maik Möhring, Autor: „Wenn der Berliner Senat und ein Bundesligist über Infrastruktur verhandeln, schaue ich mir zuerst die Details der S-Bahn-Taktung an. Der Kompromiss zur Verkehrsanbindung rund um den S-Bahnhof Köpenick zeigt, dass Großprojekte in Berlin machbar sind, wenn der politische Druck auf beiden Seiten groß genug ist.“

🏟 Kapazität: So wächst das Stadion in Köpenick

Der Entwurf der Vereinsführung macht den Stadionausbau Alte Försterei zu einem einzigartigen Projekt im modernen Profifußball. Während andere Bundesligisten auf lukrative Sitzplätze und VIP-Logen setzen, plant Union Berlin eine massive Erweiterung der Stehplatzbereiche. Von den künftig 40.500 Plätzen sollen rund 32.000 als Stehplätze realisiert werden.

Die Waldseite, Gegengerade und Wuhleseite werden aufgestockt, während die Haupttribüne komplett neu gebaut wird. Letztere wird die Sitzplätze, Medienbereiche und die notwendige Infrastruktur für internationale Spiele bündeln.

Kriterium Aktueller Stand (2025) Nach dem Ausbau (geplant)
Gesamtkapazität 22.012 Plätze 40.500 Plätze
Stehplätze 18.395 Plätze ca. 32.000 Plätze
Sitzplätze 3.617 Plätze ca. 8.500 Plätze
Überdachung Vollständig Vollständig, neues Dachkonstrukt

🚆 Verkehrskonzept: Der Kompromiss mit dem Senat

Bevor der Stadionausbau Alte Försterei rechtlich beginnen konnte, musste die An- und Abreise von über 40.000 Menschen durch die Nadelöhre Köpenicks geklärt werden. Der Berliner Senat und der Verein haben sich nach zähen Verhandlungen auf ein Kompromissmodell verständigt. Kernstück ist der Ausbau des S-Bahnhofs Köpenick zum Regionalbahnhof, der künftig deutlich mehr Fahrgäste in kürzerer Zeit abfertigen kann.

⚠️ Hinweis zur aktuellen Verkehrslage: Wegen des laufenden Umbaus am S-Bahnhof Köpenick kommt es an Spieltagen (Stand: März 2026) regelmäßig zu Sperrungen und Ersatzverkehr. Aktuelle Einschränkungen listet die BVG auf ihrer Website.

Zusätzlich sieht das Konzept eine Taktverdichtung der Straßenbahnlinien in der Wuhlheide sowie erweiterte Fahrradstellplätze vor. Die Berliner Verkehrspolitik setzt hier klare Vorgaben: Eine signifikante Erhöhung des Autoverkehrs im Wohngebiet rund um die Hämmerlingstraße wird vom Bezirksamt Treptow-Köpenick nicht toleriert.

stadionausbau alte försterei – Das Stadion An der Alten Försterei in Berlin-Köpenick vor dem geplanten Ausbau 2026
Die aktuelle Haupttribüne der Alten Försterei wird im Zuge des Umbaus komplett erneuert.

⏱ Zeitplan und Baubeginn: Wann rollen die Bagger?

Für den Stadionausbau Alte Försterei gibt es nun einen konkreten Fahrplan. Laut Vereinsführung unter Präsident Dirk Zingler ist der Baubeginn für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Die Vorarbeiten am angrenzenden Trainingszentrum sowie dem neuen Clubhaus laufen bereits.

Während der intensiven Bauphase, die voraussichtlich die gesamte Saison 2026/2027 in Anspruch nimmt, muss die Profimannschaft umziehen. Union Berlin wird seine Heimspiele in dieser Zeit im Olympiastadion in Berlin-Charlottenburg austragen. Dies bedeutet für zehntausende Fans aus dem Ostteil der Stadt temporär längere Anfahrtswege mit der Ring- und Stadtbahn.

💡 Insider-Tipp: Wer sich über den aktuellen Stand der Vorarbeiten informieren will, kann das Vereinsgelände an Nicht-Spieltagen besuchen. Von der Wuhleseite aus sind die Baufortschritte am neuen Forsthaus bereits gut zu erkennen.

🏘 Was der Umbau für den Kiez bedeutet

Die Bürgerinitiative rund um die Wuhlheide begleitet den Stadionausbau Alte Försterei kritisch. Die Sorge vor Lärmbelästigung und zugeparkten Wohnstraßen in Köpenick ist real. Das Bezirksamt Treptow-Köpenick hat deshalb strenge Auflagen für die Lärmschutzwände an der neuen Haupttribüne erlassen. Gleichzeitig profitiert die lokale Gastronomie entlang der Bahnhofstraße von den künftig 40.000 Besuchern pro Spieltag.

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❓ Häufige Fragen zum Umbau

Wann wird das Stadion An der Alten Försterei umgebaut?

Der eigentliche Umbau des Stadions beginnt nach aktuellem Planungsstand im späten Herbst 2026. Die Vorbereitungen auf dem umliegenden Vereinsgelände, wie der Bau des neuen Clubhauses und der Infrastruktur, laufen bereits seit Sommer 2023.

Wie hoch wird die Kapazität nach dem Stadionausbau Alte Försterei sein?

Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die Kapazität exakt 40.500 Plätze betragen. Damit fast verdoppelt der 1. FC Union Berlin sein aktuelles Fassungsvermögen von rund 22.000 Plätzen. Der Großteil der neuen Kapazität entfällt auf die Stehplatzbereiche.

Wo spielt Union Berlin während der Bauphase?

Für die Dauer der Hauptbauarbeiten, die für die Saison 2026/2027 angesetzt sind, verlässt Union Berlin Köpenick temporär. Die Heimspiele werden in dieser Zeit im Berliner Olympiastadion in Charlottenburg ausgetragen, das Platz für über 74.000 Zuschauer bietet.

Wie sieht das Verkehrskonzept für die Alte Försterei aus?

Das vom Senat gebilligte Verkehrskonzept stützt sich primär auf den Ausbau des S-Bahnhofs Köpenick zum Regionalbahnhof. Zudem werden die Straßenbahntaktungen an Spieltagen in der Wuhlheide erhöht. Der Anreiseverkehr mit dem privaten PKW soll durch fehlende Parkplätze am Stadion aktiv minimiert werden.

Wie viel kostet der Umbau der Alten Försterei?

Die genauen Baukosten für das Stadionprojekt wurden vom Verein zuletzt nicht mehr im Detail beziffert, da die Baukosten in Berlin in den letzten Jahren stark gestiegen sind. Erste Schätzungen vor Beginn des Gesamtprojekts (inklusive Trainingszentrum) gingen von einem Investitionsvolumen im dreistelligen Millionenbereich aus.

stadionausbau alte försterei – Fans des 1. FC Union Berlin auf der Waldseite in der Alten Försterei
Mit 32.000 Stehplätzen plant Union Berlin die größte Stehplatz-Arena Europas.

🏁 Fazit: Ein Meilenstein für Union und Köpenick

Stadionausbau Alte Försterei – Der 1. FC Union Berlin baut mit 40.500 Plätzen ab Ende 2026 die größte Stehplatz-Arena Europas. Die Einigung beim Verkehrskonzept mit dem Berliner Senat sichert die Umsetzung. Das Projekt stärkt den Wirtschaftsstandort Köpenick und zementiert die Position des Vereins im Profifußball.
MM
✍ Über den Autor
Verantwortlicher & Chefredakteur

Moin, ich bin Maik – Gründer von BerlinEcho und verantwortlicher Redakteur. Ich baue seit Jahren digitale Medien auf, die ich wirklich für notwendig halte: unabhängig, ohne Konzernlogik im Rücken, mit echten Menschen dahinter. Berlin fasziniert mich als Stadt der Brüche: Hipster-Kieze neben Plattenbau, Bundespolitik neben Bezirksstreit, globale Startup-Szene neben klassischem Berliner Kleingarten. Diesen Widersprüchen geht BerlinEcho nach – täglich. Als Verleger verantworte ich alles, was auf dieser Seite erscheint. Das ist mir wichtig zu sagen, weil es in einer Zeit, in der viele Medien hinter anonymen Redaktionen verschwinden, nicht selbstverständlich ist. Bei BerlinEcho steht immer jemand mit dem Namen dafür ein. Mein Hintergrund ist digitales Publizieren: SEO, Content-Strategie, Aufbau von Nachrichtenportalen – das mache ich seit Jahren, für meine eigenen Seiten und für Kunden. BerlinEcho ist mein liebstes Projekt, weil es direkt an dem Ort spielt, wo gerade Deutschland-Geschichte geschrieben wird.

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📍 Berlin ⭐ Gründer Maik Möhring Media · Verleger & verantwortlicher Redakteur · Langjährige Erfahrung in digitalem Publizieren · Mehrere Online-Medien in Deutschland. ✍ 40 Artikel

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