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Marzahn-Hellersdorf · Verkehr

Märkische-Allee-Brücke: Sperrung vom 9. bis 27. November

Wegen einer durchfeuchteten Asphaltfuge sperrt die Verkehrsverwaltung die Märkische-Allee-Brücke der B158 vom 9. bis 27. November nacheinander in beide Richtungen. Termine und Umleitungen im Überblick.

Hannes Nagel Veröffentlicht
Gesperrte Fahrbahn einer Betonbrücke an einem grauen Herbstmorgen mit Absperrbaken und einem orangefarbenen Baufahrzeug.
Wegen Sanierungsarbeiten an einer nassen Fuge wird die Brücke der Märkischen Allee bis Ende November nacheinander gesperrt. (KI-generiertes Symbolbild)
Inhalt (7 Abschnitte)
  1. Warum wird die Brücke gesperrt?
  2. Welche Abschnitte sind wann gesperrt?
  3. Was ändert sich unter der Brücke auf der B1?
  4. Was das für den Berufsverkehr heißt
  5. Wie es weitergeht
  6. Häufige Fragen zur Brückensperrung
  7. Quellen

Die Märkische-Allee-Brücke der B158 über die B1 wird vom 9. bis 27. November 2026 abschnittsweise gesperrt. Vom 9. bis 18. November ist die Überleitung nach Alt-Biesdorf in Richtung Osten dicht, vom 19. November, 6 Uhr, bis 27. November, 17 Uhr, die Überleitung stadtauswärts zur Märkischen Allee. Grund ist eine durchfeuchtete Asphaltfuge an den Mittelpfeilern.

Autofahrer zwischen Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf brauchen ab Montag, dem , Geduld. Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt lässt auf der Märkische-Allee-Brücke im Zuge der B158 über der B1 eine defekte Asphaltfuge instand setzen und sperrt dafür nacheinander beide Fahrtrichtungen des Überbaus. Das geht aus der Pressemitteilung vom 5. November 2026 hervor. Bis zum muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.

Warum wird die Brücke gesperrt?

Die Märkische-Allee-Brücke besteht aus zwei Bauwerken, die durch eine Fuge getrennt sind. In den vergangenen Wochen sicherten Bautrupps dort dringend die Mittelpfeiler. Dabei fiel im Bereich der Mittelfuge eine erhebliche Durchfeuchtung auf. Damit das Wasser die Pfeiler nicht weiter schädigt, soll die Asphaltfuge sofort instand gesetzt werden. Weil dafür der gesamte Überbau einer Fahrtrichtung frei sein muss, bleibt nur die Vollsperrung, jeweils für rund zehn Tage.

Welche Abschnitte sind wann gesperrt?

Die Bauarbeiten laufen in zwei Abschnitten, in denen jeweils eine Fahrtrichtung der Brücke voll gesperrt ist. Zuerst trifft es die Überleitung nach Alt-Biesdorf in Richtung Osten, danach die Überleitung stadtauswärts von Alt-Friedrichsfelde und Alt-Biesdorf zur Märkischen Allee in Richtung Norden.

Sperrabschnitte und Umleitungen an der Märkische-Allee-Brücke, Stand: 5. November 2026 (Quelle: Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt)
Abschnitt Zeitraum Gesperrt Umleitung
1 Montag, 9. November, 6 Uhr, bis Mittwoch, 18. November 2026 Überleitung nach Alt-Biesdorf, Fahrtrichtung Ost (Überbau Richtung Süd) Alt-Friedrichsfelde und Gensingerstraße
2 Donnerstag, 19. November, 6 Uhr, bis Freitag, 27. November 2026, 17 Uhr Überleitung stadtauswärts von Alt-Friedrichsfelde/Alt-Biesdorf zur Märkischen Allee, Fahrtrichtung Nord Alt-Biesdorf, Blumberger Damm, Elisabethstraße, Allee der Kosmonauten

Die Umleitungen sind nach Angaben der Verwaltung ausgeschildert. Insgesamt sind rund 19 Tage betroffen, die Brücke ist aber nie in beiden Richtungen zugleich dicht.

Was ändert sich unter der Brücke auf der B1?

Unter der Brücke geht es früher wieder voran. Die Arbeiten am Mittelpfeiler sollen Anfang der 46. Kalenderwoche abgeschlossen sein, die 46. Kalenderwoche beginnt am 9. November 2026. Danach können die Fahrbahnen der B1 unter der Brücke wieder vollständig freigegeben werden. Für Pendler auf der B1 ist das eine gute Nachricht, für alle auf der Brücke ändert sich vorerst nichts.

Was das für den Berufsverkehr heißt

  • Die Brücke führt die B158 über die B1, zwei große Hauptverkehrsstraßen im Berliner Osten. Wer morgens auf diesen Strecken unterwegs ist, sollte die Umleitung vorab einplanen.
  • Die Umleitung des zweiten Abschnitts ab dem 19. November ist deutlich länger und führt über vier Straßen. Eine Prognose zu Staus nennt die Verwaltung nicht.
  • Weitere Sperrungen im Berliner Osten findest du im Überblick zur Landsberger Allee und zur Sperrung in Mahlsdorf.

Wie es weitergeht

Nach dem Ende des zweiten Abschnitts am um 17 Uhr soll die Brücke wieder in beide Richtungen befahrbar sein. Aktuelle Sperrungen und Staus zeigt die Verkehrsinformationszentrale Berlin. Mehr Meldungen zu Sperrungen in der Stadt findest du im Ressort Verkehr und im Bezirk Marzahn-Hellersdorf.

Häufige Fragen zur Brückensperrung

Wie lange dauert die Sperrung der Märkische-Allee-Brücke insgesamt?

Die Arbeiten laufen vom 9. November 2026, 6 Uhr, bis zum 27. November 2026, 17 Uhr. Sie sind in zwei Abschnitte geteilt: Zuerst wird vom 9. bis 18. November eine Fahrtrichtung gesperrt, danach vom 19. bis 27. November die andere. Immer ist nur eine Richtung betroffen, die Brücke bleibt also nicht auf einmal komplett dicht. Das teilt die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt mit.

Sind Fußgänger und Radfahrer von der Sperrung betroffen?

Nein. Nach Angaben der Senatsverwaltung sind die Wege für Fußgänger und Radfahrer von der Maßnahme nicht betroffen. Gesperrt wird jeweils eine Fahrtrichtung des Brückenüberbaus für den Autoverkehr. Wer zu Fuß oder mit dem Rad zwischen Alt-Friedrichsfelde, Alt-Biesdorf und der Märkischen Allee unterwegs ist, kommt also weiter über die Brücke.

Wo finde ich die aktuelle Verkehrslage?

Die Berliner Verkehrsinformationszentrale (VIZ) zeigt Sperrungen und Staus in Echtzeit auf viz.berlin.de. Die Umleitungsstrecken sind zusätzlich vor Ort ausgeschildert. Die Senatsverwaltung weist darauf hin, dass im gesamten Zeitraum mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden muss.

Quellen

Hannes Nagel

Redakteur Wirtschaft & Verkehr

Ich bin Hannes, und ich schreibe bei BerlinEcho über Wirtschaft und Verkehr – zwei Themen, die in Berlin enger zusammenhängen, als man denkt. Wer in einer Stadt wohnt, in der die BVG täglich ausläuft und gleichzeitig das teuerste …

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