Meinung 📅 26. März 2026 ⏱ 1 Min. 👁 3 Aufrufe

Kommentar: Die BVG braucht keine PR – sie braucht Pünktlichkeit

Die BVG investiert Millionen in Kampagnen, während U-Bahnen ausfallen und Busse zu spät kommen. Ein Kommentar über falsche Prioritäten im Berliner Nahverkehr.

Die BVG hat eine neue Kampagne. Natürlich. Die Berliner Verkehrsbetriebe haben immer eine neue Kampagne. Während ich das schreibe, steht die U8 an der Hermannstraße in Neukölln still – Signalstörung, natürlich.

Ich bin kein BVG-Hasser. Ich bin jemand, der täglich mit dem ÖPNV fährt und genau deshalb weiß: Das Problem dieser Stadt ist nicht das Image der BVG. Es ist ihre Zuverlässigkeit. Und für Zuverlässigkeit braucht man keine Kampagne. Man braucht funktionierende Züge.

2025 lag die Pünktlichkeitsquote der U-Bahn bei 82,3 Prozent (Quelle: BVG Jahresbericht 2025). Das klingt akzeptabel – bis man versteht, dass „pünktlich“ bei der BVG bedeutet: nicht mehr als drei Minuten Verspätung.

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Redakteurin Kultur & Meinung

Ich bin Ariane, und ich schreibe das, was andere vielleicht nicht schreiben wollen: klare Meinungen. Bei BerlinEcho verantworte ich Kultur und Meinung – und ja, das passt gut zusammen, denn Kultur ohne Haltung ist Dekoration. Berlin ist kulturell einzigartig – das Theaterleben, die Literaturszene, die Kunsträume in Hinterhöfen. Ich besuche Premieren und Ausstellungseröffnungen, schreibe Kritiken, die tatsächlich etwas sagen, und zeige auch, wenn etwas nicht funktioniert. In meiner Kolumne geht es um Dinge, die mir auffallen – gesellschaftliche Widersprüche, Berliner Eigenheiten, manchmal auch einfach Dinge, die mich beschäftigen. Ob das beim Lesen Zustimmung oder Widerspruch auslöst: beides ist mir recht, solange es eine echte Reaktion ist. Für Pressematerialien, Einladungen und Diskussionen bin ich über Twitter oder Instagram erreichbar.

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