Berlin 📅 18. September 2026 ⏱ 8 Min. 👁 52 Aufrufe

ERC Starting Grants Berlin: 8 Millionen Euro für 5 Forschende

Der Europäische Forschungsrat vergibt fünf Starting Grants mit rund 8 Millionen Euro Gesamtsumme an Berliner Nachwuchsforschende der Humboldt-Universität, der Freien Universität, der TU Berlin und des WZB. Die Projekte laufen fünf Jahre.

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ERC Starting Grants Berlin gehen 2026 an fünf Nachwuchsforschende der Humboldt-Universität, der Freien Universität, der TU Berlin und des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung. Der Europäische Forschungsrat fördert ihre Projekte mit insgesamt rund 8 Millionen Euro über fünf Jahre. Nur 421 von 4.807 Anträgen waren europaweit erfolgreich.

Fünf Berliner Nachwuchsforschende erhalten einen ERC Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (European Research Council). Das gab die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege am 18. September 2026 bekannt. Die Fördersumme liegt bei rund 8 Millionen Euro für alle fünf Projekte zusammen, macht im Schnitt gut 1,6 Millionen Euro pro Vorhaben. Gefördert werden Forschungsprojekte über eine Laufzeit von fünf Jahren an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Berlin sowie dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB).

Ausgezeichnet wurden Michael Kathan und Maxime Le Calvé von der Humboldt-Universität, Lucas Da Costa Maciel von der TU Berlin, Matthew Rachar von der Freien Universität sowie Robert Gorwa vom WZB. Ihre Themen reichen von molekularen Nanoketten über Provenienzforschung an Museumssammlungen bis zur Frage, wie generative KI-Systeme reguliert werden. Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra (SPD) sprach von einem „großartigen Erfolg für die Berliner Wissenschaft“.

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Kurz zusammengefasst: Der Europäische Forschungsrat vergibt fünf Starting Grants an Berliner Nachwuchsforschende von HU, FU, TU und WZB. Zusammen fließen rund 8 Millionen Euro über fünf Jahre in die Projekte. Europaweit setzten sich in der Ausschreibungsrunde 2026 nur 421 von 4.807 Anträgen durch – eine Erfolgsquote von rund 8,8 Prozent.

📋 Das Wichtigste in Kürze

  • 5 ERC Starting Grants gehen an Berliner Nachwuchsforschende, Gesamtsumme rund 8 Millionen Euro
  • Fördernde Institutionen: Humboldt-Universität (2×), TU Berlin, Freie Universität, WZB
  • Laufzeit je Projekt: 5 Jahre
  • Europaweite Erfolgsquote 2026: 421 von 4.807 Anträgen (rund 8,8 Prozent)
  • Bekanntgabe durch die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege am 18. September 2026
  • Themen: Nanochemie, Museums- und Provenienzforschung, Solidaritätsforschung, KI-Governance
📖 Inhaltsverzeichnis
  1. Welche Projekte werden gefördert?
  2. Welche Berliner Institutionen profitieren?
  3. Was ist ein ERC Starting Grant?
  4. BerlinEcho-Einordnung
  5. Quellen im Überblick
  6. Häufige Fragen

🔬 ERC Starting Grants Berlin: Welche Projekte werden gefördert?

Fünf Forschungsvorhaben erhalten ab 2026 einen ERC Starting Grant. Michael Kathan (Humboldt-Universität) arbeitet an „Fabricating Interlocked Nanochains with Molecular Machines“ – verketteten Nanostrukturen aus molekularen Maschinen. Maxime Le Calvé, ebenfalls HU Berlin, untersucht unter dem Titel „Augmenting Poiesis“ relationale Verfahren im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz.

Lucas Da Costa Maciel von der TU Berlin erforscht mit „Re-Worlding Provenance Research and Museum Collections“ die Herkunft musealer Sammlungsstücke jenseits und innerhalb des Mapuche-Landes in Südamerika. Matthew Rachar (Freie Universität Berlin) widmet sich unter „Unifying Solidarity“ den theoretischen Grundlagen gesellschaftlicher Solidarität. Robert Gorwa vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung untersucht mit „Governing Generative AI from the Inside and Out“ Politik und Praxis der KI-„Alignment“-Regulierung.

ERC-Starting-Grant-Projekte Berlin 2026, Stand: 18. September 2026
Forschende Institution Projekttitel
Michael Kathan Humboldt-Universität zu Berlin Fabricating Interlocked Nanochains with Molecular Machines
Maxime Le Calvé Humboldt-Universität zu Berlin Augmenting Poiesis: Relational Inquiries in the Age of AI
Lucas Da Costa Maciel Technische Universität Berlin Re-Worlding Provenance Research and Museum Collections
Matthew Rachar Freie Universität Berlin Unifying Solidarity
Robert Gorwa Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung Governing Generative AI from the Inside and Out

🏛️ Welche Berliner Institutionen profitieren?

Zwei der fünf Grants gehen an die Humboldt-Universität zu Berlin, jeweils einer an die Technische Universität Berlin, die Freie Universität Berlin und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Die vier Häuser gehören zu den größten Forschungseinrichtungen der Hauptstadt und sind seit Jahren regelmäßig unter den erfolgreichsten ERC-Antragstellern Deutschlands – wie schon der Forschungsstandort Adlershof zeigt, wo viele der aktuellen Berliner Forschungsbauten entstehen.

Senatorin Czyborra ordnete den Erfolg als Kontinuität ein: „Seit Jahren gehören unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim ERC zur deutschen Spitze.“ Das zeige, „welche internationale Strahlkraft Berlins Universitäten und Forschungseinrichtungen besitzen“.

❓ Was ist ein ERC Starting Grant?

Der ERC Starting Grant ist eines von vier Förderinstrumenten des Europäischen Forschungsrats für Spitzenforschung ohne thematische Vorgabe. Er richtet sich an Nachwuchsforschende in einer frühen Karrierephase nach der Promotion und finanziert eigenständige Forschungsprojekte über fünf Jahre.

Die Wettbewerbe des ERC gelten als hochkompetitiv: In der Ausschreibungsrunde 2026 gingen europaweit 4.807 Anträge ein, nur 421 aus 25 Ländern setzten sich durch – eine Erfolgsquote von rund 8,8 Prozent. Bewertet wird laut ERC ausschließlich nach dem Kriterium der wissenschaftlichen Exzellenz.

Berlin hat eine lange Tradition als Wissenschaftsstandort – von den Berliner Nobelpreisträgern bis zu den Wissenschaftlerinnen, die der Hauptstadt-Forschung den Weg bereitet haben. Mehr zum Berliner Stadtgeschehen und zur Landespolitik liest du in den jeweiligen BerlinEcho-Rubriken.

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Was die Pressemitteilung nicht ausbuchstabiert

Die Senatsmeldung feiert den Erfolg – wie er finanziell wirkt und wie stabil er ist, bleibt offen.

1. Grant-Höhe variiert stark
Die 8 Millionen Euro sind eine Gesamtsumme, keine gleiche Aufteilung. ERC Starting Grants reichen üblicherweise von rund 1,5 bis 2,5 Millionen Euro je nach Projekt und Fachrichtung – die genaue Einzelsumme pro Berliner Projekt nennt die Pressemitteilung nicht.

2. Zwei Grants an einer Universität
Dass gleich zwei der fünf Grants an die Humboldt-Universität gehen, unterstreicht deren traditionelle Stärke bei geistes- und naturwissenschaftlichen ERC-Anträgen – während TU, FU und WZB je einen Erfolg verbuchen.

3. KI-Forschung doppelt vertreten
Zwei der fünf Projekte – Le Calvés „Poiesis“-Forschung und Gorwas KI-Governance-Studie – befassen sich mit Künstlicher Intelligenz aus geistes- beziehungsweise sozialwissenschaftlicher Perspektive. Das spiegelt, wie stark das Thema inzwischen auch jenseits der Informatik gefördert wird.

4. Langfristiger Effekt unklar
Fünf Jahre Förderung sichern Personal- und Sachmittel, sagen aber nichts darüber, ob daraus dauerhafte Professuren oder Anschlussprojekte in Berlin entstehen. Das hängt von den Grundhaushalten der Hochschulen ab, die der Senat separat verhandelt.

📌 EHRLICHE EINORDNUNG:
Der Senat präsentiert den ERC-Erfolg als Standortbeleg – zurecht, denn die Erfolgsquote von 8,8 Prozent macht die Auszeichnung tatsächlich selten. Ob daraus mehr als fünf Einzelprojekte wird, entscheidet sich an der Grundfinanzierung der beteiligten Häuser, nicht an dieser Pressemitteilung.

Maik Möhring · Chefredakteur
Ich beobachte die Berliner Wissenschaftslandschaft seit Jahren – Erfolgsmeldungen wie diese sagen mehr über die Qualität der Antragstellenden als über die strukturelle Ausstattung der Standorte.

Quellen zur Meldung ERC Starting Grants Berlin
Aspekt Details Quelle
Was 5 ERC Starting Grants, rund 8 Mio. Euro Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege
Wer Europäischer Forschungsrat (ERC) Wikipedia: Europäischer Forschungsrat
Wann Bekanntgabe 18. September 2026 Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege

❓ Häufige Fragen zu den ERC Starting Grants Berlin

Wie viele ERC Starting Grants gehen 2026 an Berlin?

Fünf Berliner Nachwuchsforschende erhalten 2026 einen ERC Starting Grant. Die Gesamtfördersumme für alle fünf Projekte liegt bei rund 8 Millionen Euro, verteilt über eine Laufzeit von jeweils fünf Jahren. Gefördert werden Vorhaben an der Humboldt-Universität, der TU Berlin, der Freien Universität und dem WZB, wie die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege am 18. September 2026 mitteilte.

Was ist der Unterschied zwischen einem ERC Starting Grant und anderen ERC-Förderungen?

Der Starting Grant richtet sich an Forschende in einer frühen Karrierephase nach der Promotion, während der Consolidator Grant und der Advanced Grant erfahrenere Forschende adressieren. Alle Formate fördern themenoffene Grundlagenforschung ausschließlich nach dem Kriterium der wissenschaftlichen Exzellenz, ohne Vorgabe eines Forschungsfelds.

Wie hoch ist die Erfolgsquote bei ERC Starting Grants?

In der Ausschreibungsrunde 2026 gingen europaweit 4.807 Anträge auf einen Starting Grant ein, 421 aus 25 Ländern waren erfolgreich. Das entspricht einer Erfolgsquote von rund 8,8 Prozent. Damit zählt der ERC Starting Grant zu den kompetitivsten Förderinstrumenten der europäischen Forschungslandschaft.

Welche Themen erforschen die Berliner ERC-Preisträger?

Die fünf geförderten Projekte reichen von molekularer Nanochemie über Provenienzforschung an Museumssammlungen bis zu Solidaritätstheorie und der Regulierung generativer KI-Systeme. Zwei Vorhaben – an der Humboldt-Universität und am WZB – befassen sich mit unterschiedlichen Aspekten Künstlicher Intelligenz, wie aus der Mitteilung der Senatsverwaltung hervorgeht.

🏁 Fazit: Berlin bleibt ERC-Standort mit Substanz

Fünf ERC Starting Grants mit rund 8 Millionen Euro Gesamtvolumen bestätigen, dass Berliner Nachwuchsforschende im europäischen Wettbewerb bestehen – bei einer Erfolgsquote von nur 8,8 Prozent keine Selbstverständlichkeit. Zwei Grants gehen an die Humboldt-Universität, je einer an TU, FU und WZB. Ob daraus dauerhafte Strukturen werden, entscheidet sich erst in den kommenden fünf Förderjahren.

🗞 Über den Autor: Maik Möhring – Chefredakteur
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🤖 Dieser Artikel entstand mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI). Angaben basieren auf verfügbaren Quellen zum Zeitpunkt der Erstellung. Für Korrekturen oder Hinweise: Kontakt zur Redaktion →

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Moin, ich bin Maik – Gründer von BerlinEcho und verantwortlicher Redakteur. Ich baue seit Jahren digitale Medien auf, die ich wirklich für notwendig halte: unabhängig, ohne Konzernlogik im Rücken, mit echten Menschen dahinter. Berlin fasziniert mich als Stadt der Brüche: Hipster-Kieze neben Plattenbau, Bundespolitik neben Bezirksstreit, globale Startup-Szene neben klassischem Berliner Kleingarten. Diesen Widersprüchen geht BerlinEcho nach – täglich. Als Verleger verantworte ich alles, was auf dieser Seite erscheint. Das ist mir wichtig zu sagen, weil es in einer Zeit, in der viele Medien hinter anonymen Redaktionen verschwinden, nicht selbstverständlich ist. Bei BerlinEcho steht immer jemand mit dem Namen dafür ein. Mein Hintergrund ist digitales Publizieren: SEO, Content-Strategie, Aufbau von Nachrichtenportalen – das mache ich seit Jahren, für meine eigenen Seiten und für Kunden. BerlinEcho ist mein liebstes Projekt, weil es direkt an dem Ort spielt, wo gerade Deutschland-Geschichte geschrieben wird.

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📍 Berlin ⭐ Gründer Maik Möhring Media · Verleger & verantwortlicher Redakteur · Langjährige Erfahrung in digitalem Publizieren · Mehrere Online-Medien in Deutschland. ✍ 500 Artikel